Auch veränderte Mobilitäts- und Sicherheitskonzepte (jeweils 14 Prozent), Gebäudeintelligenz (11 Prozent) und die zunehmende Urbanität (11 Prozent) wurden als Trends genannt, die das Wohnen der Zukunft künftig stark beeinflussen werden. Die zunehmende Individualisierung nimmt mit 12 Prozent ebenfalls einen hohen Stellenwert ein. Rund 86 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, ihre Kunden bereits frühzeitig einzubinden – sei es bei der Grundrissplanung, beim Ausstattungsniveau oder der technischen Ausstattung.

Die von Trendforschern häufig zitierten Trends der „Sharing Society“ (3 Prozent) und der „Konnektivität im Quartier“ (6 Prozent) spielten der Umfrage zufolge bisher nur eine untergeordnete Rolle für die Zukunftsplanung.

Rund 90 Prozent der befragten Mitgliedsunternehmen hatten angegeben, dass Wohn-Zukunftstrends für ihre Unternehmen eine große oder herausragende Bedeutung einnehmen. Trotz dieser hohen Sensibilisierung gaben 70 Prozent an, diese Trends aufgrund der derzeitigen politischen Rahmenbedingungen nicht kostengünstig in der Breite umsetzen zu können. Notwendig wären deshalb – meinten 21 Prozent – eine andere Baulandpolitik, geringere Planungsvorläufe (21 Prozent) und Veränderungen im Bauplanungsrecht (16 Prozent).