Vererben ist ein sensibles Thema. Doch wer sich die Zeit und den Mut nimmt, über das „Danach“ nachzudenken und seine Wünsche dann auch noch in Worte fasst, der will sicher auch, dass alles genau so kommt, wie er es gern hätte.

 

Das nennt sich dann Testament und das sorgt dafür, dass das Vermögen nach den eigenen Wünschen im Todesfall verteilt wird. Tragischerweise sind jedoch viele mit Akribie verfassten Testamente unklar oder sogar unwirksam. 

Worauf kommt es beim Verfassen des Testaments an, wie vermeiden Sie Streit ums Erbe und wann ist der Gang zum Notar unumgänglich? Diesen und vielen weiteren Fragen rund um das Testament widmen sich die Rechtsexperten der Stiftung Warentest in einer aktuellen Pressemitteilung.

Testament: So geht das Erbe an den Richtigen

Gibt es kein Testament, tritt automatisch die gesetzliche Erbfolge ein. Sie ist nicht per se schlecht, verteilt das Erbe allerdings streng schematisch und entspricht nur selten den eigenen Familienverhältnissen und tatsächlichen Wünschen des Erblassers. Wer will, dass sein Vermögen exakt nach seinen Wünschen verteilt wird, braucht ein Testament! 

Wer ein Testament aufsetzen will, braucht dafür nicht unbedingt einen Notar oder Rechtsanwalt. Wichtig ist aber, dass die gesetzlichen Formalien wie handschriftlich oder Datumsangabe eingehalten werden und alles eindeutig formuliert wird.

Worauf Sie beim Verfassen eines Testamentes unbedingt achten sollten

Der letzte Wille muss von Anfang bis Ende handschriftlich und eigenhändig geschrieben sein. Computer oder Schreibmaschine sind tabu.

Es muss eindeutig formuliert werden, wer was bekommt. Zum Schluss muss das Testament mit vollem Namen, Ort und Datum unterschrieben werden.