Efeu, wilder Wein oder Kletterrosen: Eine begrünte Fassade sorgt für ein angenehmes Klima in und am Haus. 

Als wäre das nicht schon genug, fördern die Kommunen dieses „vertikale Wachstum“ sogar mit einer kleinen Finanzspritze.

Immer mehr Hausbesitzer begrünen ihre Fassade, Carports und sogar Innenwände. Denn eine grüne Fassade schützt das Mauerwerk vor Witterungseinflüssen, dämpft Schall und verbessert das Klima.

Eine lohnenswerte Investition, die von vielen Städten und Kommunen jetzt sogar noch gefördert wird.

Diese Zuschüsse winken bei einer Fassadenbegrünung

Viele Städte und Kommunen fördern die Pflanzenschicht am Haus. Beispielsweise bekommen Sie in Hannover bis zu 3.500 Euro an Zulagen.

Ein Segen, sofern die Planung stimmt: Selbstkletternde Pflanzen, wie Efeu zum Beispiel, ziehen sich mit Haftwurzeln am Mauerwerk hoch und sind nicht für Fassaden mit Außendämmung geeignet.

Die Bausubstanz sollten Immobilienbesitzer vorher prüfen lassen, sonst können die Wurzeln in Fugen und Risse wachsen„, erklärt Expertin Stefanie Binder von der BHW-Bausparkasse.

Pflanzen wie Blauregen oder Kletterrosen wachsen lieber an Kletterhilfen empor. Je nach Aufwand sollten Immobilienbesitzer Kosten von 15 bis 35 Euro pro Quadratmeter einplanen.