Im Zeitalter zunehmender Allergien wird für viele Menschen eine gesunde Bauweise immer wichtiger. Im Baugewerbe hat sich daraus ein florierender Markt entwickelt.

 

So gibt es für Menschen, die einen hohen gesundheitlichen Bedarf an ihr Neubau- und Sanierungsvorhaben stellen, vielfältige Möglichkeiten, ihren Wohnbereich „wohngesund“ zu gestalten.

Allergiker, ältere oder chronisch kranke Menschen: Für Immobilienbesitzer mit einem hohen gesundheitlichen Bedarf gibt es Gebäudekonzepte, die ihrem besonders hohen gesundheitlichen Bedarf Rechnung tragen. Der Bauherren-Schutzbund e.V. informiert in einer aktuellen Pressemitteilung über „wohngesunde Immobilien“.

Wie Sie Ihren Wohnbereich gesund gestalten

Die Wohngesundheit ist abhängig von vielen unterschiedlichen Einflussfaktoren. „Baustoffauswahl, Heizungs- und Lüftungstechnik, Elektroklima und externe Einflüsse auf Haus und Grundstück sind in einem stimmigen Gesamtkonzept zu vereinen“, hebt Dipl.-Ing. Volker Neuert, Bauherrenberater des Bauherren-Schutzbund e.V. hervor.

Ein frühzeitiges Hinzuziehen eines Baubiologen, der dem Bauherrn von den ersten Planungsschritten bis zur Fertigstellung des Gebäudes beratend zur Seite steht, sei von Vorteil. Denn für ein erfolgreiches Umsetzen eines wohngesunden Bauvorhabens seien die Planer, der Bauleiter und die ausführenden Handwerksfirmen, die alle entsprechend qualifiziert sein müssen, entscheidend.

Gesundes Wohnen beginnt schon mit der Ausschreibung   

Die speziellen Anforderungen an eine wohngesunde Bauweise müssen schon in der Bau- und Leistungsbeschreibung aufgeführt werden.

Der individuelle gesundheitliche Bedarf von Bauherren lässt sich in einer standardisierten Bau- und Leistungsbeschreibung nicht vollständig abbilden und muss meist in den Sonderwunschvereinbarungen des Bauvertrags ergänzt werden.