Wer eine Eigentumswohnung sucht, um selbst dort einzuziehen, der sollte wissen, was er braucht und auch bezahlen kann: Lage, Größe, Raumaufteilung, Kaufpreis und Nebenkosten.

Die neue Wohnung sollte seinen individuellen Bedürfnissen entsprechen – und das nicht nur den momentanen. Deswegen beginnt der erste Schritt zur Eigentumswohnung mit der Analyse der eigenen Wünsche. So heißt es jedenfalls in einer aktuellen Pressemitteilung des Verbandes Privater Bauherren (VPB).

Klären Sie erst die eigenen Bedürfnisse, bevor Sie zuschlagen

Vor dem Wohnungskauf sollten Käufer sich im Klaren sein, welche Bedürfnisse die neue Wohnung erfüllen soll. Schließlich tätigt man diese große Investition oft für das Leben.

Wichtige Punkte, die dabei beachtet werden sollten, sind beispielsweise eine schnelle Verkehrsanbindung. Wichtig für Familienplaner: Gibt es Schulen, Kitas, Bildungsangebote in der Nachbarschaft? 

Wohnungskauf: Denken Sie auch an später

Denken Sie nicht nur an das Heute, sondern auch die Entwicklung der Familie in Zukunft, rät der VPB.

Ein weiterer Punkt ist der Wert der Immobilie. Dabei ist die demografische Entwicklung der Gegend wichtig. 

Zieht die Region Menschen an, steigen in der Regel Nachfrage und Immobilienpreise. Des Weiteren sollten Wohnungskäufer die Struktur der zukünftigen Eigentümergemeinschaft bedenken. Jüngere ziehen oft nach einigen Jahren wieder weg.

Ältere wissen, was von ihrer Rente übrig bleibt und wie viel sie davon in die Immobilie investieren können.

Klar formulierte Wünsche verhindern Fehlkäufe

Die meisten Wohnungskäufer beginnen nach VPB-Erfahrung allerdings nicht mit der Analyse der eigenen Bedürfnisse, sondern besichtigen, was gerade auf dem Markt ist. Damit zäumen sie das Pferd quasi von hinten auf. 

Dabei lassen sich dann manche auf einen regelrechten Bieterwettbewerb ein und akzeptieren Kompromisse, die sie bei nüchterner Betrachtung nicht hinnehmen würden.

Die Probleme kommen dann später. Deshalb rät der VPB unbedingt, erst einmal die eigenen Bedürfnisse vorab zu klären. Wer sich bereits im Vorfeld Gedanken macht, was er sucht – und auch, was er absolut nicht haben will, – der vermeidet Fehlentscheidungen.