Die Anzahl der Städte, die noch einen Preisanstieg von mehr als 20 Prozent aufweisen hat sich laut Knight Frank in den vergangenen drei Monaten von zwölf auf neun reduziert. Maßgeblich beeinflusst wurde die Gesamt-Performance des Index im zweiten Quartal 2017 durch die nachlassende Stärke chinesischer Städte.

Mit Wuxi, Zhengzhou und Changsha sind nur noch drei chinesische Städte in den Top Ten vertreten. Im ersten Quartal 2017 waren es laut Knight Frank noch sieben. Stattdessen sind zum Beispiel indische Städte aufgestiegen: Vor einem Jahr verzeichneten die zehn indischen Städte, die der Index erfasst, einen durchschnittlichen Preisanstieg von drei Prozent. Der liegt jetzt bei einem Plus von zwölf Prozent.

Aktuell übertreffen Städte in den Schwellenländern (im Schnitt plus 7,5 Prozent pro Jahr) jene in entwickelten Volkswirtschaften, etwa in der Europäischen Union (im Schnitt plus 4,7 Prozent pro Jahr). Russland / CIS Region, Lateinamerika und Afrika zählen im Schnitt weltweit zu den Regionen, die am schlechtesten abschneiden.

Auch wenn die Anzahl der Städte, die fallende Immobilienpreise verzeichnen, mit 27 gleich bleibt, sticht hervor, wie stark europäische Städte am unteren Ende des Rankings vertreten sind, insbesondere aus südeuropäischen Volkswirtschaften wie Griechenland, Zypern und Italien. Langjährige Spitzenreiter wie Hongkong, Reykjavik, Wellington und Budapest entwickeln sich hingegen laut Knight Frank „zufriedenstellend“.