Die geplanten Gesetzesänderungen im Mietrecht sind wenig erfreulich für den Vermieter. Wer ohnehin gerade eine Modernisierung plant, sollte diese möglichst noch vor der Gesetzesänderung in die Tat umsethen, um die 11-Prozent-Umlage noch voll ausnutzen zu können! 

 

Hart sind auch die geplanten Änderungen bei der Wohnfläche. Bisher kann der Mieter erst ab einer Wohnflächenabweichung von mindestens 10 Prozent die Miete mindern.

 

Künftig soll das selbst bei einer Wohnflächenabweichung von weniger als 10 Prozent der Fall sein, sofern der Mieter beweisen kann, dass die Gebrauchstauglichkeit der Mietsache erheblich gemindert ist. Praktisch ist dann bei jeder noch so kleinen Wohnflächenabweichung eine Mietminderung möglich.

 

Das gilt jedoch nur, wenn der Mieter beweisen kann, dass durch die kleinere Wohnfläche die Tauglichkeit gemindert und deshalb eine Minderung gerechtfertigt ist.