Es werde eine Lösung mit einem weiteren Interessenten vorangetrieben, um den Bau des Wohnturms mit 34 Etagen doch noch zu vollenden, so Bananyarli von der Pluta Rechtsanwalts GmbH. Als im Herbst 2016 die Bauarbeiten wegen der Insolvenz „Gewa 5 to 1“ gestoppt worden waren, waren 21 der 66 Eigentumswohnungen noch nicht fertig.

Das Gebäude soll erhebliche Baumängel haben, die „zum Teil irreparabel und sicherheitsrelevant“ seien, wie die „Stuttgarter Nachrichten“ berichten. Die Rede ist unter anderem von mangelhaftem Brandschutz.

Angegliedert an das Hochhaus wird auch ein Hotel. Ein entsprechender Pachtvertrag wurde mit der Nordic Hotels AG für eine Laufzeit von 20 Jahren geschlossen. Mit dem Vorverkauf der Wohnungen und dem Hotelpachtvertrag sei ein Großteil der Baufinanzierung abgesichert, hieß es vor drei Jahren. Für Investoren sollte der Pachtvertrag ein wichtiges Sicherheitselement sein.