Energie sparen steht auf der Wunschliste vieler Hauseigentümer ganz oben. Deswegen lassen sie ihr Häuschen meist aufwendig und teuer isolieren. Eine wirksame Isolierung der Immobilie spart Hausbesitzern und Mietern Energie und bares Geld.

 

Allerdings hat das Ganze auch einen Nachteil: Denn in hochgedämmten Gebäuden unterscheidet sich das Raumklima von dem in konventionell gebauten: Der Luftaustausch ist erheblich geringer. 

Um Energie und Kosten einzusparen, werden Immobilien heutzutage extrem gut isoliert, doch das hat nicht immer Vorteile. Wo kein ausreichender Luftaustausch stattfindet, können sich Schadstoffe, wie etwa aus Baumaterialien oder Einrichtungsgegenständen, anreichern.

In einer aktuellen Pressemitteilung verrät die die BHW Bausparkasse, wie man dennoch ein gutes Wohnklima schafft.

Gesundes Raumklima dank schadstoffarmer Einrichtung

Sogenannte schwerflüchtige Verbindungen, die in Kunststoffen und Farben enthalten sind, können über Jahre ausgasen und die Luft im Heim beeinflussen. Ebenso Möbel, Parkettkleber und Bodenbeläge. „Betroffene sollten auf schadstoffarme Möbel und Bodenbeläge mit dem Blauen Engel oder dem GUT-Prüfsiegel setzen„, erklärt der BHW Experte.

Auch Feinstaub, wie er durch Öfen oder Kamine entsteht, kann in gut isolierten Räumen schlecht entweichen. Hier gilt: ordentlich lüften!

Für gesundes Wohnen sind Luftwechselraten zwischen 0,5 und 1 ideal. Bei einer Rate von 1 wird die Luft in einem Raum innerhalb einer Stunde komplett erneuert. In vielen Neubauten und energetisch sanierten Bestandsgebäuden liegen die Werte allerdings deutlich darunter.