Frosttemperaturen können Wasserzähler und Leitungen beschädigen, die nicht ausreichend vor Kälte geschützt sind. Das ist jetzt keine sensationell neue Nachricht – es ist nur eine Erinnerung! Nämlich daran, beides vor Frost zu schützen.

Das beginnt beim Wasserzähler schon damit, dass Sie z. B. im Keller, wo sich die meisten Wasserzähler befinden, möglichst Außentüren und Fenster in der kalten Jahreszeit schließen. Gerade, wenn sich diese in unbeheizten Räumen und Durchgängen befinden.

Zusätzlich sollten Sie die Ventile und die Zu- und Abgangsleitungen zum Wasserzähler mit wärmedämmendem Material umwickeln. Dafür geeignetes Material gibt es zum Beispiel in jedem Baumarkt.

Nehmen Sie Außenwasserleitungen außer Betrieb 

Ist es im Winter über einen längeren Zeitraum eisig kalt, können Wasserleitungen einfrieren. Gerade solche von Außenzapfstellen. Steht dann noch Wasser in der Leitung oder im Wasserzähler, kann der Frost das Rohr zum Platzen bringen. 

Deswegen sollten Sie bereits vor dem Wintereinbruch den Haupthahn vor dem Wasserzähler für die Außenleitung abdrehen und alle Leitungen und Behälter in ungeheizten Räumen wie im Keller oder in der Garage entleeren.

Das betrifft gerade Wasserleitungen und Wasserzähler, die Sie nur im Sommer nutzen – etwa in Gartenanlagen oder Wochenendhäusern. Denn in den Rohren und Zählern verbleibt in der Regel Wasser, das beim Gefrieren eine sogenannte Frostsprengung auslösen kann.

Und dann kann es teuer werden, denn zum einen ist dann meist der Wasserhahn defekt und schlimmstenfalls platzt unbemerkt ein Rohr und das Wasser läuft ins Mauerwerk oder Ihren Garten.

Balkone und Terrassen: Machen Sie die Abflüsse und Rinnen frei

Und wenn Sie schon beim Rundgang durch den Garten und durchs Haus sind: Machen Sie Abflüsse von Balkonen und Terrassen laub- und nadelfrei, damit das Regen- und Schmelzwasser abfließen kann. Schreiben Sie Ihre Mieter an, dass sie bitte gerade im Herbst und Winter, wenn es zu Wasser- und Frostschäden kommen kann, für einen laub- und nadelfreien Balkonabfluss sorgen sollen!  

Befreien Sie auch die Regenrinnen komplett vom Laub, bevor die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken. Denn wenn das Laub in der Regenrinne gefriert, kann das dazu führen, dass die Rinne platzt. Außerdem kann im Winter das Schmelzwasser nicht richtig abfließen, wenn die Rinne mit Blättern verstopft ist.