Wäre es nicht toll, wenn Sie sich trotz noch laufendem Darlehen die derzeit niedrigen Zinsen schon für die Zukunft sichern könnten? Das geht: Mit einem Forward-Darlehen. 

Der Preis dafür ist allerdings meist ein Zinsaufschlag. Gerade für eine Anschlussfinanzierung bei einem Darlehen mit einem noch hohen Zinssatz bietet das Forward-Darlehen jedoch eine gute und günstige Sicherheit.

Derzeit hält die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen weiterhin niedrig. Sie liegen seit dem 10.3.2016 bei 0,00 Prozent. Das ist schlecht für Sparer, denn ihre Spareinlagen werfen weiterhin so gut wie keine Rendite ab. Dafür können sich aber Immobilienfinanzierer freuen.

Ob das so bleibt? Man muss schon ein Hellseher sein, um diese Frage beantworten zu können. Jedenfalls lohnt es sich, wenn Ihr Darlehensvertrag schon länger als 5 Jahre läuft, denn dann ist der derzeitige Zins auf jeden Fall niedriger, so dass es sich lohnt, über eine Anschlussfinanzierung nachzudenken. 

So sichern Sie sich mit einem Forward-Darlehen günstige Zinsen

Mit dem Forward-Darlehen können Sie sich die derzeit gültigen Zinssätze auch für die Zukunft sichern. Bei einem Forwarddarlehen vereinbaren Sie, dass das Darlehen nicht sofort, sondern erst nach einiger Zeit ausgezahlt wird.

Bis zu 60 Monate im Voraus sind möglich. Dafür müssen Sie dann aber auch einen kleinen Zinsaufschlag im Vergleich zu den normalen Darlehen zahlen – haben dann aber auch die Sicherheit, dass zum Beispiel in 5 Jahren genau dieser Zinssatz für Sie gilt.

Einen Nachteil hat das Forward-Darlehen aber: Wenn die Zinsen dann niedriger sind als Sie erwartet haben, müssen Sie diese trotzdem zahlen – genauso wie Ihre Bank verpflichten Sie sich auch dazu.

Besonders geeignet ist das Forward-Darlehen bei Anschlussfinanzierungen: Wenn Sie zum Beispiel ein Annuitätendarlehen mit 10 Jahren Laufzeit abgeschlossen haben, dann haben Sie so bereits nach dem 5. Jahr die Möglichkeit, sich um die Anschlussfinanzierung zu kümmern. Das gibt Sicherheit und bewahrt Sie vor bösen Überraschungen.